Wohnbereichsleitung in einem Alten- und Pflegeheim

als Wohnbereichsleitung können Sie den Alltag mitbestimmen. Sie können Ihr Können in der individuellen, ganzheitlichen und aktivierenen Pflege und Betreuung zur Sicherung der Lebenszufriedenheit der Bewohner mit einbringen.

In Zukunft möchten wir Ihnen regelmäßig das „Rudolf Frieling Haus“ mit Ihren Mitarbeitern und deren Aufgaben etwas genauer vorstellen. Dabei liegt uns besonders am Herzen – die Arbeit in einem Pflegeberuf interessanter zumachen. Wir möchten Ihnen den Weg in unser Haus im schönen Dresden Loschwitz erleichtern. Wir möchten vor allem auch junge Menschen für eine Ausbildung in der Pflege begeistern.

Arbeiten & Ausbildung in einem Pflegeberuf

So wie bei Franziska beginnen viele berufliche Karrieren in der Pflege. Sie hat vor 17 Jahren mit einer Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin gestartet. Durch die Liebe zu ihrem Beruf & ihrem Arrangement ist sie von der Pflegekraft zur Wohnbereichsleitung in unserem Haus aufgestiegen. Im Interview berichtet sie von ihrem beruflichen Weg, ihrer Arbeit und ihren Aufgaben.

Franziska, wieso haben Sie sich für die Pflege als Beruf entschieden?

Bereits seit der frühsten Jugend war es mein Traum, in der Pflege tätig zu sein. Freiwillige Praktika und Ferienjobs stärkten mich in meinem Vorhaben. Denn für mich war es immer eine Selbstverständlichkeit, hilfsbedürftige Menschen zu achten und zu pflegen. Mit 16 Jahren begann ich meine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin in meiner Heimat der Hansestadt Greifswald. In dieser Zeit durfte ich viele unterschiedliche Bereiche der Pflege kennenlernen. In der Altenpflege fühlte ich mich besonders wohl.

Vom Norden Deutschlands ins „Rudolf Frieling Haus“ nach Sachsen

Wie haben Sie den Weg ins „Rudolf Frieling Haus“ gefunden?

Mit kleinen Umwegen kam ich ins „Rudolf Frieling Haus“. Private Umstände brachten mich von meiner Heimat aus dem Norden Deutschlands nach Sachsen. Hier entschied ich mich für eine Tätigkeit in der Zeitarbeit. Denn erst hier erhielt ich die Chance, die für mich passende Pflegeeinrichtung zu finden. Ich war auf der Suche nach Anerkennung, Selbstverwirklichung, Aufstiegschancen, einem guten Betriebsklima und Arbeitsplatzsicherheit. Das „Rudolf Frieling Haus“ war mein zweiter Einsatz im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung und es war Liebe auf den ersten Blick.

Es war Liebe auf den ersten Blick

Was hat aus Ihrer Sicht das „Rudolf Frieling Haus“ besonders gemacht?

Ein kleines unscheinbares Haus. Welches im Laufe der Zeit seinen Charme nie verloren hat. Fernab von klobigen Bauten und Sterilität. Ein Team, welches gemeinsam die bestmöglichen Ergebnisse erreichen möchte. Berufliche Weiterentwicklung durch MENSCH sein. Ein familiäres, wertschätzendes Miteinander in allen Berufsgruppen, sowie ein hohes Maß an Zugewandtheit persönlicher Sorgen und Wünsche. Eine sehr gute Beziehung zu den Vorgesetzten in der man Lob und Anerkennung erfährt, sowie Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten erhält. Ein offenes Haus, welches dank multikultureller Zusammenstellung sehr viel voneinander, persönlich und beruflich lernt. Eine Einrichtung, welche die anthroposophische Pflege lebt. Die Individualität des Menschen bildet den Maßstab für all unsere pflegerischen Entscheidungen. Unsere Bewohner werden stets als freies, sich beständig weiter entwickelndes Individuum gesehen.

Weil ich als Wohnbereichsleitung mit meinem Team viel bewegen kann

Heute sind Sie als Wohnbereichsleitung mitverantwortlich für die Organisation in einem Alten- und Pflegeheim. Wie können wir uns Ihren Berufsalltag vorstellen?

Ich bin der erste Ansprechpartner für alles und jeden. Ich bin die Schnittstelle zwischen Geschäftsleitung & Mitarbeiter, aber auch zwischen Bewohner und dessen Angehörigen.                                                      Die wichtigsten Aufgaben in meinem Job als Wohnbereichsleitung:

  • ist die Organisation von Abläufen
  • die Kontrolle und Überwachung der ausgeführten Pflege (z. B. in Form von Pflegevisiten)
  • ganz viel Motivation und Gesprächsführung (wie z. B. Mitarbeitergespräche, Angehörigengespräche, Beratungsgespräche…)
  • sowie die Dienstplan-Ausarbeitung

Die Aufgaben sind abwechslungsreich, gepaart mit einer großen Portion Verantwortung, dessen muss man sich bewusst sein.

Welche Aufgaben Franziska genau erledigt, kann sie so gar nicht genau sagen.

Sie meint, es fällt immer irgendwas an.

  • Qualitätszirkel durchführen
  • Teambesprechungen führen
  • Medikamentenvisiten durchführen
  • natürlich Pflegeplanungen schreiben
  • Organisationen im Wohnbereich
  • Arzttermine, & dessen Transport organisieren,
  • den Überblick behalten, wenn es zu internen Festlichkeiten geht

Im kommenden Jahr wird Franziska in Ihre Heimat zurückkehren und somit auch das „Rudolf Frieling Haus“ verlassen. Aber nicht bevor sie ihr Aufgabenfeld an eine neue Wohnbereichsleitung (m/w/d) übergeben hat.

Franziska, was kann eine neue Wohnbereichsleitung (m/w/d) vom „Rudolf Frieling Haus“ und dem Wohnbereich II erwarten?

Hier wartet ein wunderbares Team von 12-15 Mitarbeiter. Ein Team was an einem Strang zieht und Konkurrenz denken gibt es hier nicht. Im „Wohnbereich II“ leben 32 Bewohner und ich möchte behaupten, hier ist im positiven Sinne immer was los. Wenn man durch den Wohnbereich oder die Gemeinschaftsräume läuft macht es mich und meine Mitarbeiter stets glücklich. Eine neue Wohnbereichsleitung kann sich auf Frühschicht & Wochenendschicht einstellen. Es wird stets drauf geachtet das zwei freie Wochenenden im Monat und 3 Wochen Ferien am Stück jedem zusteht.

Franziska haben sie zum Schluss von unserem kleinen Interview noch eine Botschaft für unsere Leser, Bewerber oder den Berufsstarter?

Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass dieser Job nur positive Seiten hat. Mitarbeiterengpässe in den Pflegeberufen ist kein Geheimnis. Pflege ist ehrlich, vielseitig und anspruchsvoll. Sie ist aber auch emotional, kräftezehrend und aufreibend. Umso wichtiger ist es, eine Einrichtung zu finden mit der man sich identifizieren kann. Ich durfte die Einrichtung finden und ein Teil dieses Hauses werden. Heute kann ich voller stolz auf 17 Jahre Berufserfahrung zurückblicken. Jeder Tag ist anders als der davor. Es gibt fast jeden Tag eine neue Herausforderung. Wie oft wünscht man sich ein bisschen Routine? Aber das ist zugleich das Interessante bzw. Attraktive an diesem Beruf.

Ich habe meine Freude an der Pflege nie verloren

Für mich gibt es definitiv keinen schöneren Beruf. Meine Fürsorge und Aufmerksamkeit sorgt für einen großen Unterschied im täglichen Leben unserer Bewohner. Es ist wundervoll, wenn ich die Freude und Dankbarkeit unserer Bewohner sehe und spüre. Diese Aufgabe erfüllt mich täglich aufs Neue und macht mich glücklich. Es ist der perfekte Moment, wenn man gesagt bekommt:

„Danke für alles. Ich bin so froh, dass es Sie gibt!“

Aktuelle Stellenangebote zur Wohnbereichsleitung

Franziska und das gesamte Team vom Wohnbereich II sowie Ihre Bewohner vom  „Rudolf Frieling Haus“ freuen sich auf Ihre Bewerbung als Wohnbereichsleiter oder Wohnbereichsleiterin. Stellenausschreibung und weitere Stellen finden Sie unter MITARBEIT – offene Stellen